Steckbrief

Etwas riskieren ist hipper als Träumerei.

Ralf Novak, Jahrgang 1952, ist gebürtiger Dresdner und nach fast vierzig berufsbedingten Wanderjahren durch ganz Deutschland seit dem Jahr 2007 begeisterter Wahlhamburger. 

Nach Abitur und 8 Jahren Musikschule in den Fächern Trompete und Musiktheorie studierte Ralf Novak von 1973 bis 1977 an der Theaterhochschule „Hans Otto“ in Leipzig und war von 1975 bis 1977 Mitglied des Schauspielstudios am Staatstheater Dresden. Nach seiner Ausbildung war Novak die ersten Jahre am Südthüringischen Staatstheater in Meiningen und am Thalia Theater in Halle an der Saale fest engagiert, ehe er von 1981 bis 1987 an das politische Kabarett "Die Kiebitzensteiner" ebenfalls in Halle an der Saale wechselte.

Im August 1987 übersiedelte Ralf Novak aus der damaligen DDR nach Budapest in Ungarn. Bereits ein halbes Jahr später, im März 1988, setzte er sich in die Bundesrepublik Deutschland ab, wo er schon zwei Monate darauf seinen ersten Gastvertrag bei den Schlossfestspielen Ettlingen unter der Intendanz von Kurt Müller-Graf antrat. 

Danach folgten ohne Unterbrechung weitere Festengagements an die verschiedensten deutschen Bühnen. Unter anderem von 1988-1990 an das Stadttheater Heilbronn unter der Intendanz von Klaus Wagner. Danach folgte er dem Ruf Ernst Seiltgens von 1990-1992 an das Stadttheater Ingolstadt. 

Die Prinzipalin Margit Bönisch holte ihn von 1992-1993 zur Münchner Tournee. Die nächste Station war von 1993-1997 das Pfalztheater Kaiserslautern unter der Intendanz von Pavel Fieber, der ihn dann auch von 1997-2000 an das Badische Staatstheater holte.

Seit dem Jahr 2000 arbeitet Ralf Novak als freiberuflicher Schauspieler, unter anderem bei der Münchner Tournee, der a.gon Theaterproduktion München, der Komödie in Frankfurt, dem Fritz Rémond Theater in Frankfurt, dem Ernst Deutsch Theater in Hamburg, dem Theater im Hafen in Hamburg, dem Operettenhaus Hamburg und dem Theater am Potsdamer Platz in Berlin.

Ralf Novak machte aber auch neben seiner eigentlichen Profession, dem Schauspiel, immer wieder Abstecher in andere Sparten seines Berufes. So arbeitete er in der ehemaligen DDR von 1981 bis 1987 als Kabarettist am politischen Kabarett „Die Kiebitzensteiner“ in Halle an der Saale.

Im Musical erlebte man ihn von 2005 bis 2006 als bösen Löwen Scar (First Cast) in dem Welterfolg von Disneys „Der König der Löwen“ im Theater im Hafen in Hamburg. 

Von 2010 bis 2016 zog es ihn dann nach Berlin ins Theater am Potsdamer Platz, um dort die Rolle des Stasi Krause (First Cast Premierenbesetzung) in der Welturaufführung des Udo Lindenberg Musicals „Hinterm Horizont“, in einer Co-Produktion von Stage Entertainment und dem St. Pauli Theater Hamburg, unter der Regie von Ulrich Waller zu spielen. 

Ebenso war er immer wieder in diversen Fernsehserien zu sehen, wie zum Beispiel in „Großstadtrevier“, „Rote Rosen“, „Soko Wismar“ oder „Der Fürst und das Mädchen“.

MAN SIEHT SICH